Auf der folgenden Seite versuchen wir den Blick des Züchters für einen typischen Giant Homer Kopf zu schulen und erklären einige der Fehler und Wünsche, die von den Preisrichtern immer wieder auf den Bewertungskarten notiert werden. 

Dr. Patrick Römer

 

So sollte der ideale Giant Homer Kopf aussehen. Der Schnabel sollte stumpf und beide Schnabelhälften (Ober- und Unterschnabel) sollten gleich stark sein. Von der Schnabelspitze zieht sich eine ununterbrochene Bogenlinie bis zum Hals. Der höchste Punkt liegt dabei über dem Auge. Die Kehle soll gut ausgeschnitten sein und der Unterschnabel möglichst warzenfrei. Die Augenfarbe sollte orange bis rot sein.

Diese Tier zeigt einen dünnen Schnabel und eine unterbrochene Bogenlinie im Bereich zwischen Schnabel und Warze. In diesem Fall spricht man vom sogenannten Schnabeldruck. Hierbei handelt es sich um einen Fehler, bei dem es maximal die Bewertungsnote "G" geben kann.

Bei diesem Kopf ist die Unterbrechung, der Bogenlinie zwischen der Warze und dem Kopf zu sehen. In diesem Fall spricht man vom Warzendruck. Wie der Schnabeldruck handelt es sich hierbei um einen Fehler, welcher die Bewertungsnote "G" nach sich zieht.

Bei diesem Kopf ist das hängende Augenlid zu sehen. Ein Fehler, den wir in letzter Zeit öfter bei einigen Giants beobachten konnten. Dieser Fehler führt bei der Bewertung zu Note "G".